16 Februar 2007

Spruch des Tages

Frieden heißt für uns heute doch nur,
dass die Bomben woanders fallen...!

15 Februar 2007

Nazi-Urgestein verurteilt worden

Die Zundelsite, eine der ältesten Holocaust-Leugnersites im Netz, ist nach wie vor on. Der Mann dahinter sitzt hingegen die nächsten 5 Jahre im Knast. Eines der Nazi-Urgesteine im Netz ist vom Landgericht Mannheim wegen Leugnung des Holocaust nun verurteilt worden. Bereits vor zwei Jahren wurde Ernst Zündel aus Kanada ausgewiesen.

Revisionismus im Netz hat eine lange Geschichte, und Zündel war seit langen Jahren dabei. Meist angereichert mit Nazipropaganda und Antisemitismus wird auf zahlreichen Webseiten Holocaustleugnung betrieben, in der Regel gestützt auf hanebüchene Begründungen wie den mehrfach und ausführlich widerlegten "Leuchter-Report".

In vielen Ländern ist die Leugnung des Massenmords an den Juden hingegen nicht strafbar. Zündel wurde in seiner Wahlheimat Kanada mehrfach wegen Volksverhetzung vor Gericht gebracht und wurde 2005 nach Deutschland ausgewiesen, wo bereits ein Verfahren gegen ihn eröffnet worden war. Der Strafe gegen Zündel könnte eine weitere gegen seinen Anwalt Jürgen Riedel folgen: der ebenfalls bekennende Holocaust-Leugner stritt den Massenmord an den Juden vor Gericht in seinem Plädoyer ab.

Auf Zundelsite.org klagen die Rechten nun erwartungsgemäß. Zündel selbst kündigte an, sich "in einer Pressekonferenz öffentlich bei Juden, Israelis und der Welt entschuldigen", sollte eine unabhängige Kommission den Holocaust nachweisen.

Dumm genug, nicht bemerkt zu haben, dass es diese unabhängigen Nachweise in großer Zahl gibt und die eigenen Quellen nach allen Regeln der Kunst längst zerlegt wurden. Quelle: Gulli.com

14 Februar 2007

Deutschland - Hier sagt UNICEF "Kinder in Deutschland leben schlecht"

Das bestätigt wieder die Lage der Kinder in Deutschland. Wir sind ein Kinderfeindliches Land geworden, ein Land in dem Kindergärten gescglossen werden, weil die Nachbarn sich gestört fühlen... Ein Land, in dem man als "assozial" gilt, wenn man mehr als 2 Kinder hat. Ein Land in dem man mit einem Rudel Hunde eher eine Wohnung findet, als mit einem Kind.

Das sind Tatsachen, die man in Gesprächen mit Familien erfährt!

Deutschland bietet Kindern nach einer neuen UNICEF- Studie nur mittelmäßige Zukunftschancen. Bei einem Vergleich der Lebensumstände von Kindern in 21 Industrieländern rangiere die Bundesrepublik lediglich auf Platz 11, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit. Dieses Ergebnis sei ernüchternd. Als kinderfreundlichstes Land führen die Niederlande die Tabelle an, gefolgt von Schweden, Dänemark und Finnland.

13 Februar 2007

RAF: Immer noch der Diskussionsstoff

Auch nach der Freilassung von Brigitte Mohnhaupt entbrennen die Diskussionen über den Umgang von (und gerade diesen) Terroristen. Die einen sagen, sie sollten niemals wieder rausgelassen werden, andere meinen, jeder sollte seine zweite Chance bekommen, der ich mich auch anschließe. Wir merken, dass wir auch nach 1998, dem Termin, als sich die RAF endgültig auflöste, noch immer mit der Sache nicht abgeschlossen haben. Es war linker Terror und ich frage mich auch, wenn unsere Regierung so weitermacht, ob dieser Terror wieder entflammen kann…!?
Jedoch bezweifle ich dies andererseits, denn wir bekommen hier in Deutschland seit der Wiedervereinigung keine größeren Demonstrationen hin, da wir Mediengesteuert lieber Achselzuckend zu Hause bei Chips und Cola oder Bier das Weltgeschehen, wie Livebilder vom x-ten Angriff der Amerikaner auf aufständische Gruppen im Irak oder die neueste Gerichtsshow.
Ich möchte gleich sagen, dass ich den Terror der RAF nicht gutheiße, aber wir müssen endlich „sanften Terror“ begehen. Sanften Terror mit Protestaktionen, Boykotten und mehr Aufklärung über die Hintergründe manchen Tuns der Regierung. An diese Hintergründe und Aufklärung traut sich manch regierungstreue, bzw. kapital- oder parteigesteuerte Tageszeitung nicht!

12 Februar 2007

„Was will ich mit einem 3 Liter Auto? 3 Liter Hubraum vielleicht…!?“

Dies ist die typische Aussage eines Deutschen beim Autokauf… Die Welt schreibt auch, warum die Deutschen keine umweltfreundlichen Autos bauen können. - Die deutschen Hersteller könnten umweltfreundliche Autos bauen. Aber sie tun es nicht. Das liegt unter anderem daran, dass Auto-Käufer elektrische Fensterheber wünschen.

Denn die Deutschen Autofahrer wünschen noch andere Dinge: PS und Sportauspuff, Raumgefühl und Komfort. Der Benzinverbrauch steht weit unten auf der Wunschliste der Autokäufer. Darum sinken die klimaschädlichen Abgase der Neuwagen nicht so schnell, wie die EU-Kommission es sich wünscht. Das soll sich nun aber ändern! Umweltkommissar Stavros Dimas will das mit neuen Vorschriften regeln, welche Menge des Klimagases Kohlendioxid (CO2) ein neues Auto maximal aus dem Auspuff blasen darf. Aber die Macht der Autolobby hat schon erreicht, dass die Werte nicht so drastisch ausfallen…

So verkündete auch Frau Künast (Grüne) heute in der FTD, dass die Bundesbürger doch gefälligst Japaner kaufen sollen. Die wären Umweltfreundlicher als die Deutschen… Nanana, Frau Künast…. Schadet das nicht der Wirtschaft und die Autolobby kann wieder Leute entlassen und sie als Buhmann nennen? Also aufpassen.

21 Januar 2007

Kyrill (der Sturm) war mal da…

Erstaunlich war…

Das die meisten wirklich zu Hause blieben. Aber auch, dass die Bahn ihren Betrieb in ganz Deutschland einstellen musste. Das gabs noch nie…

Traurig war…

Das es doch einige Tote, darunter ein kleines Mädchen, dass von einer Tür erschlagen wurde, zu beklagen sind.

Ärgerlich war…

Das unser Prestigeobjekt, der Berliner Bahnhof, der eine Milliarde kostete, bei etwas Wind gesperrt werden muß, da er in seine Bestandteile zerfällt. Der erste Träger mit einem Gewicht von ca. 2 Tonnen, ist schon vor laufenden Kameras heruntergefallen…

Und das unsere Privatfernsehmacher, die Menschen aufriefen, vom Sturm und dessen Schäden Bilder und Filme einzuliefern. In unserer Sensationsgeilheit vergessen dann sicher einige wieder mal zu helfen und ggf. Leben zu retten. Oder müssen, da sie ja die Sensationsbilder für Pro 7, N24 oder RTL und n-tv machen wollen, selbst gerettet werden. Muß das sein…?

Lustig war…

Das einige schon wieder das große Geld machen wollen, Luft vom Sturm einfingen und es über Ebay verkaufen wollen…


Ich denke mal, dies war nicht der letzte Sturm (der letzte warme Winter, der letzte Hitzesommer, etc.) Richten wir uns langsam auf eine veränderte Wetterwelt ein und machen das Beste daraus.

13 Januar 2007

Wohnungsbrand in Breuberg

Bei einem Wohnungsbrand (Dachwohnung) in der Westendstr. In Breuberg, Stadtteil Sandbach, kam es vermutlich zu Verletzten. So weit zu erfahren war, gehört die Wohnung einer Familie mit 3 kleinen Kindern. Die Wohnungen sind noch mit Ofenheizung ausgestattet. Ob die Kinder vielleicht gezündelt haben und wie weit es Verletzte gab, ist derzeit nicht bekannt. Die Breuberger und Höchster Wehren, sowie mehrere Rettungswagen sind derzeit noch im Einsatz. (11.30 Uhr)




06 Januar 2007

Pofalla wirft SPD mangelnde Distanz zur Linkspartei vor

Berlin (dpa) CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat der SPD vorgeworfen, sich nicht ausreichend von der DDR und von der Linkspartei zu distanzieren. Im Entwurf für ihr neues Grundsatzprogramm bekenne sich die SPD zur Idee des demokratischen Sozialismus, sagte Pofalla der «Berliner Zeitung».

«In einer Stadt wie Berlin ist das ein beachtlicher Vorgang. Wir haben es alle als Befreiung empfunden, uns vom Sozialismus der DDR zu lösen.» Zudem gebe es im SPD-Programmentwurf keine klare Absage an ein Bündnis mit der Linkspartei.
«Die SPD hat sich offensichtlich mit der Existenz dieser Partei abgefunden und den politischen Kampf gegen sie aufgegeben. Das ist das eigentlich Bemerkenswerte am SPD-Programmentwurf», sagte Pofalla. Im Entwurf des neuen CDU-Programms sei eine Absage an eine Regierungszusammenarbeit mit der Linkspartei nicht enthalten: «Da dies wirklich abwegig ist, müssen wir dazu keine Aussage machen.»


Aktuelle Zahlen:

Hamburg (dpa) - Die Regierungsparteien Union und SPD haben das alte Jahr mit einem leichten Umfrageminus beendet. In einer Umfrage des Magazins «Stern» und des Fernsehsenders RTL fiel die Union im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 32 Prozent. Die SPD verlor ebenfalls einen Punkt, sie kommt auf 27 Prozent. FDP und Linkspartei konnten jeweils einen Punkt zulegen: Die FDP stieg auf 14 Prozent, die Linkspartei kletterte auf 10 Prozent. Die Grünen kommen wie in Woche zuvor auf 11 Prozent.

03 Januar 2007

Posaunen und Trompeten – Das Eigenlob geht weiter

So berichtet heute die Presse:
Mit einem vergleichsweise moderaten Anstieg der Arbeitslosenzahl um 100 000 auf 4,008 Millionen hat sich nach Einschätzung von Experten die Entspannung auf dem deutschen Stellenmarkt auch im Dezember fortgesetzt.

Als es 100.000 weniger Arbeitslose gabt, wurde hier der große Wurf der großen Koalition verkauft und als der Beginn des Aufschwungs gefeiert. Ja selbst wenn es andersrum geht, ist das ein Grund zu feiern… Klasse, was?

Dies seien rund 12 000 mehr als im November und rund 597 000 weniger als im Dezember vorigen Jahres, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die saisonbedingte Zunahme zum Jahresende 2006 fällt damit deutlich niedriger aus als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen sei die Arbeitslosenzahl saisonbereinigt unerwartet deutlich um 108 000 gesunken. Von Reuters befragte Banken-Volkswirte hatten einen Rückgang um nur 45 000 erwartet. Nach Einschätzung der BA erhält der Arbeitsmarkt derzeit Rückenwind von der guten Konjunktur.

Mal sehen was die „gute Konjunktur denn nun im neuen Jahr 2007 macht! Da ist keine WM – Und Frau Merkel will ja auch jetzt 19% statt 16% Mehrwertsteuer…

27 Dezember 2006

Spitzel hier – Spitzel da…

Erst wäre die Linken ja angeblich so was von Verfassungsfeindlich und werden bespitzelt, bwohl sich die „großen Volksparteien“ meiner Meinung nach weniger Verfassungskonform verhalten.

Nun kommt raus, dass im schönen Bayern ebenfalls ausgehorcht wird, was das Zeug hält. So lässt ein Parteivorsitzender Herr E. S. eine Landrätin aus F, Namens G. P. durch seinen Büroleiter M. H. über deren Privatleben aushorchen, um sie zur Räson zu bringen. Denn diese Landrätin hatte es glatt gewagt, an der Basis eine Umfrage zu starten, wie Zufrieden diese denn mit der Parteiarbeit seien und ob sie den Herrn Vorsitzenden überhaupt weiter wollen…!?

So kam es zu einer offenen Revolte, die nun mit schlagfertigen Argumenten in der Presse ausgetragen wird. Nach dem Rücktritt des Büroleiters, der zugab Nachforschungen gestartet zu haben, war es „natürlich“ ein „parteischädliches Vorgehen eines Einzelnen“! Was denn auch sonst…

Denn die Majestät will sich nicht so demokratisch vom Thron stoßen lassen und hängt fast diktatorisch an diesem… Erst im Herbst scheiterte übrigens ein Antrag auf mehr Basisdemokratie. Er wies darüber hinaus die Anschuldigungen der Landrätin als „Unsinn“ zurück. „Es gibt kein Bespitzelungssystem in Stasimanier!“ so Herr E. S.

So zeigt sich wieder im „ach so vorbildlichen Bayernland“, mit welchen Mitteln die Basis kaltgestellt werden soll… Dies kennt man doch aus einem nicht sehr fernen Land, das noch vor nicht allzu langer Zeit aus diesen Gründen zusammenbrach…